Das Weibliche und das Männliche (Sonne-Mond-Heilung)

Die drei Ebenen des Menschen: Gedanken, Gefühle und Taten – sind in der gesamten Menschheit nicht verbunden.

C. G. Jung

Um sich für diese neue Zeit besser zu rüsten, ist ein Umdenken was die Bewertungen des Weiblichen und des Männlichen angeht, also Voraussetzung.  Keine Rede ist davon, dass es nun Salto rückwärts ins Matriarchat ginge – das übrigens linkshändig war – sondern es geht darum, das Weibliche und das Männliche integriert auf einer höheren Ebene bewusst zu leben. Dabei ist zu beachten, dass das WEIBLICHE = EMPFANGENDE von seiner Natur her dazu geschaffen ist, das Männliche in sich aufzunehmen – und nicht umgekehrt!

In Analogie dazu ist die rechte Gehirnhemisphäre der Menschen in der Lage, das Denken der linken bewusst zu integrieren – aber eben nicht umgekehrt. Jeder Mensch verfügt über die weiblichen und die männlichen Fähigkeiten und über eine rechte und linke Gehirnhemisphäre; es kommt nur darauf an, in wie weit er sich dahingehend entwickelt hat, sie bewusst und mit welcher Priorität einzusetzen.

Durch die Umkehrung der Wertigkeit, also durch die bewusste Anerkennung, dass nur das Weibliche (in jedem Menschen) diese Fähigkeit zur Integration besitzt,  gewinnt der Mensch eine bessere Sicht auf das Leben: Er kann seine aus der alten, früheren (kollektiven!) patriarchalen Sicht entstandenen seelischen Altlasten als überflüssig und hinderlich erkennen und sich daran machen, sie zu entsorgen,  und somit überkommene Verhaltensweisen los lassen.

Die bewusste Ganzheit von Seele, Geist und Körper ist Ziel irdischer Entwicklung. Neben der Integration des Männlichen in das Weibliche braucht das auch die bewusste Integration des Schattens, also die Anerkennung und Integration des bislang als unerwünscht Verdrängten (Traumata und Dämonen).

Ganzheit zu erlangen setzt Wahrhaftigkeit sich selbst und den anderen gegenüber voraus.

Lesen Sie hier Ausschnitte aus einer Tieftrancesitzung, die Mira Kudris – durch die der hinübergegangene frühere Schweizer Analytische Psychologe C. G. Jung viele Jahre sprach – im Dezember 2003 mit einer Gruppe Astrologen und Therapeuten in Basel hielt. Vielleicht interessiert Sie zu erfahren, dass C. G. Jung in anderen Inkarnationen, wie auch in seiner letzten irdischen Inkarnation, selbst auch Astrologe war.

CGJ: Es besteht so viel Hoffnung in diesem Satz: ‚Es werde Licht!‘ Und so viel Verzweiflung. Weil der Mensch fürchtet, es nicht erfahren zu können.

Gott zu vertrauen hat wohl mit dieser Inspiration des Menschen zu tun, der es von ihm erwartet und ertwartete, dass es Licht werde, und dass der Mensch nicht sei vom Lichte … und für das Licht geschaffen. Daß es etwas im Menschen gibt, das sich für das Licht entscheidet, das ist Gott. Und die Frage nach dem Moment, nach dem scheinbaren Urteil, wann es passiert, oder wann es passiert ist, das liegt im Ermessen der Astrologie, oder der Erscheinung von Symbolen oder Synchronizität.  Und dort liegt die große Forderung des Menschen, und an den Menschen, sich mit der Abwesenheit von Licht zu konfrontieren.  Indem er vor sich zugibt, dass er nicht im Lichte ist!

Also ist die Erkenntnis des Schattens die Ganzwerdung des Menschen! Denn sie alleine gewährleistet die Akzeptanz des Lichtes. Und die Akzeptanz der Persönlichkeit, die nicht darüber bestimmen kann, wann wer und wer wie im Licht ist! Diese ganze ‚Kacke‘ von Beweisführung (leises Lachen) unterliegt dem Schatten. Diese Sucht nach Licht, die in der Ignoranz endet und mündet, man müsse es selbst können, man selber müsse das höchste Bewusstsein erreichen können.

Gott zu erfahren hat immer mit der Zerstörung der Persönlichkeit zu tun, meine Freunde. Was auch immer wir erhofft haben – wir müssen es befürchten. (Lachen) Schließlich und endlich gibt es den Tod, nicht wahr? Und ohne Tod gibt es kein Licht. Und man sollte den Tod nicht herbeisehnen, um ins Licht zu kommen. Die vorzeitige Sehnsucht nach dem Tod ist die Ablehnung des Schattens.

Und NEPTUN ist das Licht, das den Schatten auf die Persönlichkeit wirft.  Und PLUTO ist die Fähigkeit, das Gesamte, die gesamte Ganzheit des Menschen zu erfassen. An diesem Punkt, meine Freunde, werdet ihr ganz. Dort empfangt ihr eure Ganzheit und von dort geht die Gewalt der Ganzwerdung aus. PLUTO ist empfangend und gebend gleichzeitig, und das ist seine vollkommene Qualität. Keiner der anderen Planetenkräfte ist beides, nur PLUTO. Er ist dunkel und licht in seiner Wirkungsweise. Also von ihm geht die Empfängnis der Gesamtpersönlichkeit aus, also er empfängt ihr gesamtes Sein und er bewirkt die Bewusstwerdung ihres gesamten Seins.

Habt Ihr verstanden? Habt Ihr Fragen?

Dort ist die größte Angst, nicht bei Saturn. Saturn bremst so lange, dass der Mensch nicht zerbricht an seinem Ganzwerdungsprozess. Saturn wird dort als unterdrückend eingesetzt erlebt, wo die Person zu schnell ganz werden will. Und er wird als positiv erlebt, wo die Person sich der Ganzwerdung im höchsten Sinne der Schöpfung hingegeben hat; dort wird er als stabilisierend erfahren. Und jener Mensch wird eher beruhigend wirken auf die Umwelt. Während der Mensch, der es nicht erwarten kann, ganz zu werden, die Menschheit beunruhigt, weil das natürlich mit Schrecklichkeiten verbunden ist (grinst dabei sozusagen). Saturn bestimmt sehr stark mit, wann der physische Tod eintritt. Aber nicht nur der physische Tod, sondern auch das seelische Schicksal sich erfüllt.

FRAGE: Kann man sagen – die Verschmelzung mit der Welt?

CGJ: Man kann sagen, die Weltenordnung, die mit Seele funktioniert. Die aufpasst, das das Weltgeschehen vollständig vor sich geht. Also nicht nur der Körper und nur die Seele. Also es kann jemand klinisch tot sein und ist längst nicht tot, nicht? Und dort ist Saturn. Er wacht auch über das Jenseits, und er hat mitbestimmt, wie lange ich hier spreche. Also er bestimmt die Arbeit der Toten.

( … )

FRAGE: Bis heute – also ich wage das zu sagen – bis heute hat ja keinerlei Zerstörung dazu geführt, dass der Mensch wirklich als Phönix aufgestiegen ist.

CGJ: Man hat der Mutter die Macht gegeben, man hat den Frauen die Schuld gegeben – den Müttern – dass sie das Solare nicht auf die Welt gebracht haben. Man hat ihnen sozusagen die Ganzheit auf den Buckel geknüpft, und nicht verstanden, dass sie mondhaft sind! Dass sie es sind, die aus den zerstörten Sonnenpartikeln geschaffen wurden!

Das Weibliche ist immer nach den Katastrophen und nach den Kataklysmen der biologischen Evolution aus den Sonnen entstanden.

Die Vorstellung, dass die Sonne das Ewige ist, ist eben falsch!

Die Sonne ist das sichtbare Geschöpf. Die Sonne ist die Sehnsucht – die materialisierte Sehnsucht des Menschen nach der Wrirklichkeit und nach Gott.

Aber das Weibliche ist das Ewige.

Es ist das, was entsteht, wenn die Sonne zu Ende ist! Es ist die Wirklichkeit der Essenz – es ist die Wirklichkeit der Dunkelheit. DORT ist die Wahrheit über die Seele – nicht in der Sonne! Die Sonne lebt im Vergleich zum Sternenstaub des Mondes kurz.

Man hat aus den Frauen wandernde Männer im Mond gemacht, die die Sonne tragen sollten und auch noch gebären. ABER FRAUEN SIND UNZERSTÖRBAR. Wie soll das, was aus der Zerstörung entstanden ist, noch zerstörbar sein? Die Vorstellung des Mannes, (in ihr) einen Rivalen zu finden, ist seine größte Illusion. Und so lange sich der Mann sich mit dem Solaren identifiziert, wird er homesexuell sein. 90 % aller Männer sind homosexuell.

FRAGE: Das heißt, sie drehen sich um sich selbst?

CGJ: In Bezug auf das Geistig-Seelische sind sie nicht bei sich und erwarten eine Zeit der Sonne im Außen. Anstatt die Hoffnung auf die Ewigkeit aus dem Mond zu bekommen – und dem, was passiert, wenn sie am Ende sind. Es ist massiv wichtig, worüber wir heute sprechen. Es ist so fundamental!

Macht euch bereit für eine neue Zeit!

Natürlich sehnt sich die Frau nach dem Mann, hat er doch scheinbar das Licht und die Verwirklichung, indem er eine Sonne ist. Nur, wenn sich der Mann seiner Endlichkeit dadurch nicht bewusst ist, dann wird er der Frau immer das Gefühl geben, dass es sie gar nicht gibt. Dass es nur zählt zu strahlen und eine Sonne zu sein,  um Gott zu beweisen. Die Frau braucht keinen Beweis von Gott.  Sie ist ja letztendlich die Essenz, das, was zurückbleibt, wenn die Sonne am Ende ist, wenn die Schöpfung am Ende ist. Das Weibliche ist das, was dort ist, wenn die Vergänglichkeit anfängt.

FRAGE: Wie macht man das, sich auf eine neue Zeit vorbereiten?

CGJ: Man hört auf, sich als Sonne auf den Buckel einer Frau zu hängen. Und sich von ihr durchs Leben tragen zu lassen, oder von ihr zu erwarten, dass sie einen gebärt.

FRAGE: Und was sollen die Frauen tun?

FRAGE: Aufhören, den Männern diese Bereitstellung zu geben?

CGJ: Die Frauen können nicht … mit nichts aufhören. Sie können aber aufhören zu glauben, dass sie zusammen brechen.

Kommentar: Ahh, gut!

CGJ: Denn die Frauen werden immer empfänglich sein, was auch immer da komme. 500 Sonnen – wo ist das Problem? (Gelächter).

Vielleicht ist es deswegen im westlichen Bereich in der Sprache männlich: DER Mond. Man hat ihm durchaus die männlichen Fähigkeiten zugesprochen. Warum auch nicht? Wo sie doch tapferer ist als der Mann.

Könnt Ihr dieses Bild für Euch sprechen lassen?

(allgemeine Zustimmung)

Es ist sehr bedeutsam. Und so müsst Ihr wissen, dass das LUNARE in eurem Wesen an erster Stelle stehen muss, bevor das Solare betrachtet werden kann. Das Solare beschreibt immer Eure Angst vor Zerstörung. Das Solare ist der größe Schatten der Frau, mhm? Die Sonne und ihre Verbündeten. Und sie wird wie ein Magnet entsprechende Männer in ihrem Leben haben.

Je näher einander sich von den kosmischen Wirklichkeiten im Horoskop einer Frau Sonne und Mond sind –  um so stärker wird sie sein! Und je positiver sie zusammen wirken können. Also sie selber wird sich ein Gefäß für das Männliche sein können, ohne das Gefühl zu haben, daran zu zerbrechen.

( … )

Also näher von den kosmischen Wirklichkeiten: Zum Beispiel Sechsthausmond – Jungfrausonne, solches, nicht? Die Nähe der Verwandtschaft, der Verträglichkeit, der Nähe, ja. Es wird über viele Leben erlebt und als Individuation empfunden. 

( … )

CGJ: Was tut eine Frau mit Sonne/Mond-Annäherung, mit einem Mann, wo es gespalten ist? (lacht) Nicht? In dessen Horoskop es sich nicht annähert oder keine gute Verbindung hat? Und doch ziehen sie sich unverhältnismäßig oft an: Da der Mann heilen kann, wenn die Frau ihn nicht mehr benötigt für ihre Ganzwerdung. Es kann eher eine Freundschaft, eine Kameradschaft entstehen.

( … )

CGJ: Schaut besser in den Himmel. Immer nur auf die Erde zu blicken ist gefährlich. Der Mensch verliert seinen Glauben ans Leben. Das Leben besteht nicht nur aus Verletzungen und Gefahren. Verletzung und Gefahr – verletzend und gefährlich ist Pluto, nicht? Der, der alles über den Menschen weiß. Und den der Mensch in seinem Unbewussten kennt. Und vor dem er flieht, so lange Sonne und Mond sich nicht berühren. In den Zyklen können Sie es sehen, wann bei Ihnen Sonne und Mond Oppositionen und Konjunktionen erfahren. DAS sind die wahren Momente der Einweihung eines Menschen. Sonne / Mond. Und ab da verlieren sie erst die Angst vor Pluto. Davor transformiert er sie auf grauenhafte Weise. Kein menschliches Wesen ist davor gefeit.

Erleuchtete, die keine Sonne / Mond – Heilung haben, werden zu solchen Momenten auch Schwierigkeiten bekommen, auch wenn sie viel über die Magie des Bewusstseins hingekriegt haben.

Dann werden sie mit ihren Schatten oder Ängsten konfrontiert, denn Heilige oder Gurus sind sehr oft Projektionen des Volkes. Aber dann werden sie zur Person – und dann kollidiert es.

( … )

FRAGE:  … ob die Halbsumme zwischen Sonne und Mond im Horoskop eine Bedeutung hat?

CGJ: Ja, die Halbsumme hat die Bedeutung, dass der Mensch immer wieder einen ganz starken bewussten Raum erlebt, in dem er sich über seine Entscheidungen, seine Macht über sein Leben, sehr bewusst wird, und in eine tiefe Depression fällt.  Weil er diesen Moment des freien Willens noch nicht erträgt – und gleichzeitig ihn aber erfährt. Und dort ist es wichtig, vor Gott nieder zu fallen und zu sagen: „Ich bin von Dir verlassen.“ Es war der Moment, als Jesus dieses Erlebnis hatte: „Wo bist Du, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Es ist der Augenblick eines Meisters, eines Eingeweihten, in dem er sich seines freien Willens bewusst wird.

( … )

Im Verlauf dieser Sitzung nimmt C. G. Jung auch noch zu anderen Themen Stellung,  z. B. zu den  ja oft beiden Seiten unbewussten Motiven und Auswirkungen von Erziehung:

CGJ: Und meistens kommt es von den Eltern, die sich vormachen, Schäfchen zu sein, und dabei sind, wie Saturn oder Kronos das eigene Kind zu fressen … Immer die Freude des Kindes zu bestimmen, und sie ihm immer dann zu nehmen, wenn es gerade dabei ist, Freude zu empfinden! Also die Freude an der Unterdrückung – nicht? Eine Art sadistischer Freude an der Unterdrückung der eigenen Freude und auch in Form des Kindes. Alle Formen von Satun-Mond-Verbindungen.

Die Freude des Kindes gefährdet den Stolz des solaren Prinzips. Das den Tod nicht fürchtet, also die Dunkelheit nicht fürchtet. Und sehr oft wird den Kindern Angst vor der Dunkelheit gemacht,  um solare Macht über das Kind zu haben, und Selbstbestätigung vom Kind für den eigenen Wert zu erhalten. Und dadurch, dass man das Kind missbraucht, versucht man, die Angst vor dem eigenen Tod zu überwinden.

Na, vielleicht war’s jetzt etwas schnell. Da müssen Sie noch nachdenken. Aber Sie sind ja blitzgescheit, uranisch. (lacht) Träume von Zahnproblemen und Zahnausfällen kommen auch in Zeiten von Angst vor Hunden und Überfällen und solches. Da das Kind verhindern will, sich durchzusetzen. Also das Weibliche kann sich nicht mehr durchsetzen. Das Kind ist ja bis zum 17. Lebensjahr weiblich.

FRAGE: Und dann?

CGJ: Und dann kommt es – je nachdem ob es Mann oder Frau ist – kommt es zur Korrektur der Natur. Aber auch Männer sind bis zum 17. Lebensjahr weiblich in ihrem psychisch/seelischen Naturell. Es gibt auch viele Selbstmorde dann. Mit 17 Jahren sind viele Selbstmordversuche von vielen Jugendlichen. Da es dann eine Korrektur gibt, eine Korrektur und eine Realitätswahrnehmung. Und auch der Zusammenbruch vor dem solaren Prinzip der Eltern – also die Erkenntnis von Unterdrückung und Missbrauch.

FRAGE: Und dann gehen ja auch viele in die Depression?

CGJ: Ja, viele wissen dann, dass sie auch sexuell missbraucht wurden, und wissen nicht, sich zu helfen. Weil sie keine Struktur haben für die Seele, an der sie sich könnten halten. Also viele suchen einen spirituellen Lehrer, und finden keinen geeigneten.

In den Medien, in der Literatur, in der Schule – nirgends wird der Seele des Menschen Rechenschaft abgegeben. 

Es ist ein sehr gefährliches Alter.  Und manche Jugendliche provozieren die Gewalt der Eltern, um die Wahrheit zu konfrontieren, die sie seit der Geburt erleben. Und auch, um die Eltern zu konfrontieren mit dem, was sie tun. DAS ist die Lebensrettung der Jugendlichen! Meist ist Pluto in irgend einer Form aspektiert, wenn es zu Gewalterfahrungen kommt. Und auch die Plutoverbindungen zwischen den Eltern und ihren Kindern.

Und Saturn bestimmt den Zusammenhalt von Familien. Er bestimmt das innerseelische und äußere Schicksal von Familien und Ehen. Und nun fühlen Sie vielleicht etwas mehr, weshalb. ( … )

Worüber wir sprechen sind seelische Wirklichkeiten. Menschen zu führen bedeutet, Gott zu fragen. Und nicht die Struktur oder Sinnhaftigkeit des Sozialen. Das Soziale muss in Übereinstimmung mit der individuellen Seele eines Menschen möglich werden – sonst gibt es keine glückliche Menschheit!

Es ist ein Prozess von 5000 Jahren. Von jetzt ab in 5000 Jahren. Sie werden ja wiedergeboren, das Ganze werden Sie gar nicht mit bekommen, wie lange es geht. Die Seele lebt jenseits von Zeit und Raum, meine Freunde, und der Schlaf spielt eine große Rolle in der Evolution. Die körperliche Entwicklung wird von der Seele nicht ununterbrochen miterlebt. Sie würde das gar nicht überstehen – sie würde zurück fallen in die Dunkelheit. Der Schlaf verhindert ewige Verdammnis, ewige Findernis, ewige Dunkelheit.

FRAGE: Also im Schlaf geht die Seele auf Distanz?

CGJ: Sie geht nach Hause – und ist jenseits von Zeit und Raum und damit erträgt sie dann das Physische. Und dort können wir uns auch manchmal treffen, und die Seele erfährt die Wirklichkeit ihrer Existenz.

Kommentar: Ja, wie schön!

CGJ: Es ist so berührend. Auch Tiere schlafen, auch Pflanzen.

Durch die Erfindung des elektrischen Lichts hat sich der Mensch von seiner Seele getrennt. Er hat aufgehört, die natürlichen Rhythmen der Natur zu respektieren. Er ist dem Dämon, der Gier nach Licht anheim gefallen, dem solaren Prinzip. Und nun erfährt er die Folgen. 

FRAGE: Panik-Attacken und alles mögliche?

CGJ: Ausfälle von Strom, usw.

FRAGE: Der elektrische Strom hat so gesehen nichts Gutes gtebracht?

CGJ: Er ist Teil des plutonischen Transformations-Prozesses. Er ist sozusagen der, der den Menschen zwingt, seinen Schatten und seine Gier nach Licht zu erkennen.