Die Katalysatoren

Indem Menschen sich dazu entscheiden: 

„Ich will tun, wozu ich hier her gekommen bin!“

und beschließen, dem inneren Gefühl für Stimmigkeit (Intuition) für den nächsten zu tuenden Schritt zu folgen, kommen sie ihren in ihrer Seele mitgebrachten Aufgaben hier auf der Erde wieder näher.

  • Wir alle haben potentiell die Fähigkeiten in uns, lange – womöglich über viele Leben gehabte unbewusste Blockaden – durch deren bewusste Klärung zu Katalysatoren für unsere größere Bewusstheit zu machen: 

1. Reinkarnation / Frühere Leben (Karma)

Bewusster Zugang zu früheren Inkarnationen kann im Verborgenen (Unter- und Unbewussten) wirkende Ursachen heutiger Probleme erkennen lassen und lösen, wodurch wir uns auch den Zugang zu unseren in früheren Inkarnationen bereits entwickelten Fähigkeiten ermöglichen.  

2. Ahninnen- und Ahnenerbe (ererbtes Karma)

Wir wählen uns die Familien, in die wir inkarnieren, aus, weil sie uns die besten Voraussetzungen bieten, das zu lernen, was wir vor der Inkarnation hier auf der Erde zu lernen beschlossen. Indem wir uns mit dem befassen, was wir von den Ahninnen und Ahnen übernahmen (ererbten, durch Anschauung assimilierten, durch Erziehung adaptierten, usw.) – erkennen wir darin liegende Aufgaben, deren Bearbeitung und Lösung uns zu größerer Bewusstheit führen.

3. Urtrauma der Geburt

Die Lösung dieses Urtraumas unserer real erlebten ‚Vertreibung aus dem Paradies‘ der automatischen Erfüllung unserer irdischen Grundbedürfnisse: Ernährung / Geborgenheit & Sicherheit / Anerkennung & soziale Akzeptanz – die wir alle  im Mutterleib noch automatisch hatten (so dass uns unsere Bedürfnisse dort noch nicht einmal bewusst waren) – ist der Generalschlüssel für unsere Weiterentwicklung im Bewusstsein, für unser Verständnis der anderen Menschen, der Vergangenheit und Gegenwart – und für eine andere Zukunft der Menschheit. Erst durch unser Erleben des Urtraumas der Geburt konstellierten sich die egoistischen Reflexe: Angriff und Flucht – die lebenslang unser Seelen-Selbst überlagern, so dass wir unsere egoistischen Reflexe für unser Selbst halten.

KRIEGE und  VÖLKERWANDERUNGEN beruhen auf diesen egoistischen Reflexen, die heute von jedem, der sie lösen will – selbst gelöst werden können.

4. Das Weibliche

Unstrittig ist, dass das Weibliche im Patriarchat in seinen genuinen Fähigkeiten weder erkannt noch gewürdigt wurde. Stattdessen wurde das Weibliche (die Frauen, die Kinder bis zum Alter von 17 Jahren, die Natur) unterdrückt, ausgebeutet, missachtet, missbraucht usw. Indem die Frauen begannen, sich mit männlichen Fähigkeiten durchzusetzen, entstand diese  heillose Konkurrenzsituation zwischen Männern und Frauen, Das Ziel unserer irdischen Entwicklung = die Ganzheit, also Heilung ging so verloren. Nur das bewusste Leben auch der genuin weiblichen Fähigkeiten wie Demut und Hingabe an das, was sein soll, ermöglicht Männern wie Frauen ihre GANZHEIT = Heilung und vertikale Ausrichtung, und die Überwindung der Täter-/Opferproblematik.

5. Linkshändigkeit und rechte Gehirnhemisphärendominanz

Als Kind auf rechts umerzogene Linkshänder, die sich als Erwachsene auf ihre angeborene linke Handlungs- und rechte Gehirnhemisphärendominanz zurück schulten, entdeckten zusätzliche Fähigkeiten, die nun von allen Menschen entwickelt und gelebt werden können. Da alle Menschen eine rechte und eine linke hand haben, die über kreuz mit den Gehirnhemisphären verbunden sind, und die linke Seite für das Weibliche und die rechte Seite für das männliche als Synonyme stehen, betrifft diese Thematik nicht nur Linkshänder, sondern alle Menschen.

6. Identifikation

Sich mit etwas oder jemandem zu identifizieren – z. B. weil er, sie, es uns besser erscheint oder derzeit höher angesehen ist, verhindert aufs Wirksamste die eigene Identität – und macht uns zudem vom Objekt unserer Identifikation abhängig. Eine wichtige Variante ist die ebenfalls noch den meisten Menschen unbewusste = reflexartig gelebte ‚Identifikation mit dem Aggressor‘ – die im Patriarchat üblich war.

7. Projektion

Negatives, das wir deshalb bei uns selbst verdrängen und so bei uns nicht erkennen, erkennen wir dann bei den anderen; wir kritisieren sie oder greifen sie an – ohne dass uns bewusst würde, dass sie uns nur deshalb auffallen und provozieren, weil wir selbst etwas mit diesem Thema (verdrängt, im Verborgenen wirkend) zu tun haben! Ändern können wir nur uns selbst – nicht die anderen! Indem wir die anderen, die uns provozieren, als unsere Wegweiser zu unserem uns noch unbewussten eigenen Verdrängten nutzen, können wir diesen anderen dann ehrlich dankbar sein.  

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